Aktuelle Informationen Coronavirus

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 betreffen auch ernährungstherapeutische Praxen.

Was ist zu beachten?

Laufend aktuelle Informationen erhalten Sie beim Bundesgesundheitsministerium.

Leitlinien zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es vom Bund und auch von den einzelnen Bundesländern.
Bitte informieren Sie sich immer tagesaktuell in Ihrem eigenen Bundesland. Hierfür sind die Landesgesundheitsämter eine gute Quelle.
Das zuständige Gesundheitsamt ihrer Region können Sie unter der Postleitzahlensuche des RKI finden.

Allgemeine Informationen zum Schutzschild der Bundesregierung finden Sie hier.
Links zu weiteren Informationen der Finanzierungsprogramme in den Bundesländern erhalten Sie gerne auf Anfrage per Mail.


Dürfen ernährungstherapeutische Praxen weiterhin geöffnet sein?

Solange auf Landesebene bzw. durch die Gesundheitsbehörden nichts anderes beschlossen wurde bzw. Sie oder Ihre Mitarbeiter nicht infolge eines Verdachts auf eine Infektion mit dem Corona-Virus auf eine amtliche Anordnung eine Quarantäne durchlaufen müssen, liegt die Entscheidung in Ihrem Ermessen.


Das Robert-Koch-Institut bietet hierzu ebenso wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung nützliche Informationen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat allgemeine Hygienetipps, z. B. einen Abstand von 2 m zu bewahren und die Hände gründlich zu waschen, herausgebracht.
In der Praxis empfiehlt sich, vorerst auf das Händeschütteln zu verzichten. Bekannte Infektionen sind beim Gesundheitsamt zu melden, unter Umständen ist eine Quarantäne nötig.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben bestimmte Pflichten zu beachten (weitere Informationen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin).Für Selbstständige scheint es hierzu im Nachhinein auch finanzielle Entschädigung zu geben.
 


Entschädigungen aufgrund angeordneter Quarantänemaßnahmen?

Sofern Mitarbeiter/innen oder Praxisinhaber/innen direkt von Quarantänemaßnahmen betroffen sind, greift die Entschädigungsregelung des § 56 Infektionsschutzgesetz.
Wer infolge eines Verdachts auf eine Infektion mit dem Corona-Virus auf amtliche Anordnung eine Quarantäne durchlaufen muss und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, hat Anspruch auf eine Entschädigung.
Dies gilt sowohl für Angestellte als auch für Selbstständige.
Die Entschädigung bemisst sich in den ersten sechs Wochen nach dem Verdienstausfall, ab der siebten Woche nach dem Krankengeldanspruch.
Welche Behörde für Entschädigungsanträge nach § 56 Infektionsschutzgesetz zuständig ist, ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt.
Eine bundesweite Übersicht stellt die KBV zur Verfügung.